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Volker Schlotmann besucht Verein „Jugendhilfe Stadt und Land“ in Kowalz

Der Landtagsabgeordnete Volker Schlotmann besuchte am 21. August den Verein Jugendhilfe Stadt und Land e.V. in Kowalz bei Tessin.
Er führte ein Gespräch mit Dr. Barbara Hülsmeyer, Geschäftsführerin und Schulleiterin der Hanse Produktionsschule, und Sabine Stange, der Ansprechpartnerin für den Standort Kowalz und die MAE-Maßnahmen, über die Projekte am Standort Kowalz.

Der Verein hat sich die Förderung der Bildung und Erziehung von Jugendlichen und hilfebedürftigen Erwachsenen zum Ziel gesetzt und bietet Projekte im Landkreis Bad Doberan an, wie zum Beispiel die Gärtnerei, die Tierhaltung und auch die Kreative Küche. Produziert werden Gemüse und Blumen in Gewächshäusern und im Freiland, in der Tierhaltung werden Schweine, Hühner, Enten und Kaninchen gemästet und Eier produziert. Die Kreative Küche beschäftigt sich mit allem, was in Küche und Hauswirtschaft gelernt werden muss, aber auch mit Bastelarbeiten, Töpferei und Blumenschmuck.
Alle Produkte werden verkauft, der Erlös fließt in die Projekte zurück.

Ziel der 25 bis 30 Teilnehmer in den Produktionsstätten in Kowalz ist es die Ausbildungsreife zu erlangen, aber auch der Hauptschulabschluss kann hier nachgeholt werden.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Bad Doberan lag im Juli 2009 bei 8,5%, die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen bei 4,2%. „Das ist im Landesvergleich zwar wenig, aber es sind dennoch zu viele Menschen betroffen“ betonte Schlotmann.

Er lobte die Vereinsarbeit: „Ich halte viel davon, Hilfsbedürftigen bei der Berufsorientierung individuell und flexibel zu unterstützen. Bei manchen ist konkrete fachliche Förderung gefragt, bei anderen geht es um persönliche Unterstützung. Immer die richtige Mischung zu finden ist sicher nicht einfach. Deshalb habe ich großen Respekt vor der Arbeit des Vereins und freue mich über die hohe Quote der in feste Ausbildungsverhältnisse Vermittelten“ meinte Schlotmann.

Eintrag von Birgit am 24. August 2009 um 11:47 unter Aktuelles

Minister besucht Verein „Ohne Barrieren“

Schlotmann: Barrierefreiheit auch im Urlaub

Der Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Volker Schlotmann, besuchte heute das Jugendgästehaus in Kühlungsborn (Landkreis Bad Doberan), das barrierefreien Tourismus möglich macht. Im Vordergrund steht dabei die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Menschen mit Behinderung. Betreiber des Jugendgästehauses ist der Rostocker Verein „Ohne Barrieren e.V“. „Dieses Konzept überzeugt. Urlauber mit und ohne Behinderungen können hier ihre Ferien verbringen und sich wohlfühlen. Das Jugendgästehaus in Kühlungsborn geht beim barrierefreien Tourismus mit gutem Beispiel voran“, sagte Schlotmann heute in Kühlungsborn.

Das Jugendgästehaus verfügt über behindertengerecht eingerichtete Zimmer und Sanitäranlagen. Seine Hauptaufgabe sieht der Verein „Ohne Barrieren e.V“ darin, Menschen mit Behinderung ein weitgehend selbstbestimmtes, aktives Leben zu ermöglichen. Der Verein betreibt Einrichtungen zur Betreuung, Förderung und Integration Lern-, Geistig-, Körper- und Mehrfachbehinderter.

„Auch das Land hat sich zum Ziel gesetzt, die Integration behinderter Menschen in das gesellschaftliche Leben zu erleichtern und zu fördern. Wir wollen, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen mobil bleiben können – ob im Alltag oder im Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern“, so der Minister weiter. Die Anforderungen an das barrierefreie Bauen sowohl in privaten als auch in öffentlichen Bereichen regelt die Landesbauordnung. Demnach müssen die Wohnungen eines Geschosses in Wohngebäuden mit mehr als sechs Wohnungen barrierefrei erreichbar sein. In öffentlichen Gebäuden müssen die dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Areale barrierefrei zugänglich sein. Über das Landesprogramm Wohnraumförderung wird barrierefreies und altengerechtes Wohnen gefördert.

„Mobilität spielt nicht nur beim Wohnen eine Rolle, sondern auch im öffentlichen Personennahverkehr“, sagte Schlotmann. „Etwa die Hälfte der vom Land im Zeitraum 1999 bis 2008 geförderten Linienbusse ist uneingeschränkt barrierefrei“, unterstrich der Verkehrsminister. Seit 2002 wurden mit Landesförderung bisher rund 260 Bushaltestellen barrierefrei neu gebaut oder modernisiert. Im Schienenpersonennahverkehr hat das Land veranlasst, dass nahezu alle Züge über eine Einstiegshöhe von 60 Zentimetern verfügen und neue Bahnsteige im Land in der Regel mit einer Höhe von 55 Zentimetern gebaut werden. „Dadurch erleichtern wir allen Bürgerinnen und Bürgern das Bus- und Bahnfahren, vor allem aber den Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Familien mit kleinen Kindern“, sagte Schlotmann.

Eintrag von Birgit am 10. August 2009 um 13:02 unter Aktuelles
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