Seitenanfang

 

Sprungmarken



Hauptnavigation

Hauptinhaltsbereich

SPD-Landtagsfraktion setzt sich für Arbeitnehmerinteressen ein

Bei ihrem traditionellen Arbeitnehmerempfang heute führten die Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern, Betriebsräten und Personalräten zu arbeitnehmerpolitischen Themen. Auf der Veranstaltung mit über 100 Gästen hob der Fraktionsvorsitzende Volker Schlotmann das gemeinsame Ziel von SPD-Fraktion und Gewerkschaften hervor, den Menschen in einer demokratischen, offenen und toleranten Gesellschaft die Chance zu geben, ihren Lebensunterhalt durch Existenz sichernde Beschäftigung und eine anständige Bezahlung zu verdienen.

Mit dem im Rahmen des Arbeitnehmerempfangs verliehenen Johannes-Stelling-Preis für bürgerschaftliches Engagement, den die SPD-Landtagsfraktion jährlich vergibt, wurden in diesem Jahr zwei couragierte Frauen ausgezeichnet: Die Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen, Ute Lindenau, und die Neubrandenburger Gewerkschaftlerin Anneliese Knop.

„Bemerkenswert ist die Geradlinigkeit, Aufrichtigkeit und das hohe Engagement beider Frauen gegen den Rechtsextremismus. Sie üben eine bemerkenswerte Vorbildwirkung für junge Menschen als aufrechte Demokratinnen aus“, so Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider in ihrer Laudatio.

Ute Lindenau kämpft als Bürgermeisterin in einer Region, die NPD-Kader zu einem ihrer Zentren auserkoren haben, trotz persönlicher Anfeindungen resolut gegen die Nazis und deren Sympathisanten an. Sie setzt sich vor Ort für Demokratie, Mitmenschlichkeit, Toleranz, Zivilcourage und gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistische Tendenzen ein.

Die Gewerkschafterin Anneliese Knop gehört zu den Gründerinnen des ‘Frauenpolitischen Runden Tisches’ in Neubrandenburg, in dem sie auch heute mit inzwischen 70 Jahren als „Motor“ mitwirkt. Sie gehört zu den Initiatoren und aktivsten Mitgliedern des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz gegen Rechtsextremismus “Neubrandenburg bleibt bunt” und tritt in Konfliktsituationen couragiert und verantwortungsbewusst als Schlichterin auf.

Eintrag von Birgit am 19. Juni 2008 um 13:06 unter Aktuelles

SPD-Landtagsfraktion verleiht Stelling-Preis für bürgerschaftliches Engagement

Prämierung beim Arbeitnehmerempfang am 17. Juni

Die SPD-Landtagsfraktion veranstaltet am 17. Juni (Dienstag) ihren nunmehr 6. Arbeitnehmerempfang, um das Gespräch mit Gewerkschaften, Betriebsräten, Personalräten und Verbandsvertretern zu suchen. In diesem Rahmen verleiht die Fraktion auch den jährlich vergebenen Johannes-Stelling-Preis für bürgerschaftliches Engagement.

„Mit der Veranstaltung wollen wir unsere besondere Verbundenheit zu den Arbeitnehmern des Landes zum Ausdruck bringen. Der enge Kontakt zu Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern ist für die Fraktion bei der parlamentarischen Arbeit im Landtag von zentraler Bedeutung.“ Die SPD-Landtagsfraktion will ihre Gäste über die eigene Arbeit informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Im Rahmen der Veranstaltung wird Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern (SPD), die Laudatio auf die Preisträger des Johannes-Stelling-Preises der Fraktion halten. Mit der nunmehr dritten Verleihung des Johannes-Stelling-Preises seit 2006 möchte die SPD-Landtagsfraktion an das Wirken des von den Nationalsozialisten ermordeten ehemaligen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Johannes Stelling (1877–1933) erinnern sowie Bürgern und Institutionen des Landes für ihr couragiertes Verhalten und bürgerschaftliches Engagement würdevoll danken. Stelling war von 1921 bis zum 1924 Ministerpräsident des Freistaates Mecklenburg-Schwerin und stimmte 1933 als sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter gegen das Ermächtigungsgesetz. Er wurde vor 75 Jahren in der Nacht vom 21. zum 22. Juni 1933 als eines der ersten Opfer der so genannten „Köpenicker Blutwoche“ von der SA ermordet.

Eintrag von Birgit am 16. Juni 2008 um 11:55 unter Aktuelles

SPD-Landtagsfraktion tagt in Brüssel

Gespräche zu den Themen Bildung, Sicherheit, Soziale Gerechtigkeit und Wirtschafts-/Energiepolitik geplant

Mit einer Klausurtagung in Brüssel will die SPD-Landtagfraktion Mecklenburg-Vorpommern einen europapolitischen Schwerpunkt setzen. Vom 9.-11. Juni (Montag bis Mittwoch) wird die Fraktion sich über die Arbeit der EU-Institutionen informieren und über die Konsequenzen für die Landespolitik debattieren.

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann, betonte die hohe Bedeutung der Europäischen Union für Mecklenburg-Vorpommern: „Nach der EU-Erweiterung ist Mecklenburg-Vorpommern auch geografisch in die Mitte Europas gerückt. In unserer täglichen Arbeit merken wir immer wieder, wie viel Europa schon heute in Mecklenburg-Vorpommern steckt – egal ob wir über die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft, die Wirtschaftspolitik oder Umweltfragen reden. Denn Landespolitik hört nicht an der Ostsee oder der Grenze zu Brandenburg auf. Die Devise lautet: Europäisch denken, regional handeln. In Brüssel wollen wir uns Anregungen holen, um diesem Anspruch noch besser gerecht werden zu können.“

Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Gespräch mit dem Leiter des Informationsbüros Mecklenburg-Vorpommern Dr. Reinhard Boest über die Aufgaben des Büros und die Arbeitsschwerpunkte im Jahr 2008. Auch wird die Europawahl 2009 Thema sein. Nach fachpolitischen Gesprächen zu den Themen Bildung, Sicherheit, Soziale Gerechtigkeit und Wirtschafts-/Energiepolitik will die Fraktion zum Abschluss der Fraktionsklausur ihre europapolitischen Schwerpunkte in einer ‚Brüsseler Erklärung’ formulieren.

Eintrag von Birgit am 6. Juni 2008 um 14:52 unter Aktuelles,Landtag
Zum Seitenanfang